F.A.Z. Künstliche Intelligenz

F.A.Z. Künstliche Intelligenz

Der Podcast über Künstliche Intelligenz

Transkript

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00:00:05: Ja, einen schönen guten Tag.

00:00:06: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres FAZ Podcast zur kürzlichen Intelligenz!

00:00:11: Und wie Sie wissen oder wie Ihr wisst sprechen wir in diesem Podcast mit unseren Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ganz konkret über den Einsatz von KI, über das was heute bereits funktioniert, was morgen möglich sein könnte und wie sich Gesellschaft,

00:00:25: Wirtschaft und Arbeitswelt dadurch verändern.

00:00:29: Wir da sind

00:00:30: Peter Buchsmann

00:00:32: Und Holger Schmidt, wir beschäftigen uns an der TU Darmstadt am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik und im Digitalwirtschaftsbriefing der FHZ mit dem Einsatz der KI und deren Auswirkungen auf Wirtschaft

00:00:42: und Arbeit.

00:00:44: Heute sprechen wir mit einem Mann mit einer sehr spannenden Vita.

00:00:46: Markus Kaulatz war zunächst sechs Jahre Softwareentwickler bevor er als Anwalt bei einer großen Wirtschaftskanzlei eingeschrieben ist nämlich C&M CMS.

00:00:54: dort ist er heute als Partner auch für die KI-Strategie des Hauses verantwortlich.

00:00:59: Zudem ist der Mitinitiator und Aufsichtsrat von Noctua einem LegalTech-Unternehmen das eine souveräne europäische RechtsKI

00:01:06: aufbaut.

00:01:07: Markus, herzlich willkommen in unser Podcast!

00:01:10: Hallo und danke für die Einladung!

00:01:12: Ja starten wir doch mal mit LegalTech also sowas wie der Einsatz digitaler Technologien für die Arbeiterjuristen.

00:01:18: Das gibt es ja eigentlich schon ganz lange aber erst mit dem Aufkommen von Genial generativer KI hat das Thema so richtig an Fahrt aufgenommen.

00:01:26: Wo versetzen denn Anwalte dieser Art von generative KI heute bevorzugt ein?

00:01:32: Ich denke, dass die meisten Use-Cases in Themen liegen, die man generell als intelligente Textverarbeitung bezeichnen könnte.

00:01:39: Also Prüfungen von Dokumenten, Redlining von Verträgen, Drafting von Dokumente oder Klauseln, Zusammenfassungen von sehr langen Dokumentern Extraktion von Standarddaten oder Kerndaten aus vielen, vielen Dokumenten.

00:01:57: Recherchen, Konsistenzprüfungen derlei und danach aber immer noch verbunden mit einem robusten Kontrollprozess.

00:02:05: also KI liefert ja häufig einen sehr guten ersten Aufschlag.

00:02:09: es wird immer besser Aber die Qualitätssicherung bleibt freilich am Ende beim Menschen.

00:02:16: Du hast ja so eine Art Doppelqualifikation, kommst von der Softwareentwicklung.

00:02:20: Holger hat es gerade gesagt und bis gleichzeitig Anwalt.

00:02:23: was hat dich denn bei den KI-Anwendungen in Kanzlein besonders positiv überrascht?

00:02:30: Wo du sagtest oh das hätte ich gar nicht gedacht aber auch vielleicht auch die andere Seite wo du dir hättest vorstellen können das müsste eigentlich gut funktionieren Aber die KI hat gar nicht geliefert.

00:02:41: Wo ich sehr, sehr positiv überrascht bin und auch jede Woche aufs Neue überrasacht bin ist die Geschwindigkeit mit derer neue Entwicklungen am Markt verfügbar werden.

00:02:51: Das beinhaltet ja nicht nur Dokumentenlänge aber auch Geschwindigkeitsprüfungen dann aber auch die mittlerweile doch enorme Geschwindigkeiten mit welcher Drittdaten verarbeitet werden also wenn ich meine eigenen Datenbanken anknüpfe oder im Falle von NoxTour auch Back Online Daten anknüpfen, mit welcher Geschwindigkeit dann doch diese enormen Datenmengen durchsucht werden und mit denen zu prüfen in Dokumenten noch ein Einklang gebracht werden.

00:03:18: Und wie gesagt, dass wir jede Woche so enorme Geschwindigkeiten an neuen Features bekommen kann dazu auch nur jedem raten.

00:03:28: das über weil er letzte Woche KI eingesetzt hatte und ABC ging doch nicht so gut.

00:03:33: Kann sein, dass es diese Woche schon besser funktioniert.

00:03:36: Wo aber halt Modelle und generell diese Prozesse immer in ihre Grenzen bekommen, ist eben dort wo wir zum einen Drittdaten brauchen auf welche die KI noch keinen Zugriff hat.

00:03:48: Und dann natürlich auch die Zusammenführung von verschiedensten Informationsquellen.

00:03:53: also Mandant ruft an.

00:03:56: ich bin mit dem Messenger App mit den Kollegen des Mandanten in Kontakt.

00:04:02: dazu kommt der E-Mail.

00:04:03: Wir haben Teams Nachrichten ausgetauscht und es gibt Dokumente.

00:04:06: Und am Ende natürlich der Klassiker die Formatierung.

00:04:12: Wo ist denn heute im Moment, wenn du sagst das mit den Wörtern und mit den Texten?

00:04:17: Das funktioniert ganz gut!

00:04:18: Wo siehst du im Moment die Grenze, wo du sagest okay das ist eine Kernarbeit der Juristinnen und Juristen aber die KI kann es noch nicht.

00:04:26: also sowas wie eine juristische due diligence Erstellung komplexer Verträge.

00:04:31: Ist die KI schon soweit?

00:04:32: oder sagst du da ist sie noch nicht gut genug?

00:04:35: Ich glaube, da fehlt vor allen Dingen die Fähigkeit gewisse Verträge oder andere Dokumente.

00:04:42: Du hast das Beispiel ... genannt gut einzuordnen.

00:04:46: Da muss ich eben als KI nicht nur auf das Wissen vertrauen was sich beim Training im Internet gewonnen habe.

00:04:53: Da brauche ich qualitativ hochwertige Daten.

00:04:56: Dann muss ich wissen wie sieht eben die Gewährleistungsklausel bei Saasverträgen nach deutschem Recht im deutschen Rechtsraum aus?

00:05:05: Ohne dieses Wissen mit dieser Dokumente zu prüfen, verkomnt dann zu einer reinen Plausibilitätsprüfung.

00:05:12: Was aber den Qualitätsanforderungen, die wir bei solchen Prozessen haben, häufig nicht gerecht oder in aller Regel ehrlicherweise nicht gerechnet wird.

00:05:19: Die Frage ist wie viel Kandika übernehmen und wieviel muss der Mensch auch übernehmen?

00:05:25: Was natürlich sehr gut klappt sind diese diskriptiven Teile.

00:05:28: also wenn wir viele Dokumete einordnen müssen nach gewissen Kriterien was ich vorhin als Textverarbeitung bezeichnet hatte, sehr gut.

00:05:38: Und dann lässt sich ja momentan schon auch sehr gut dem Anwender der Anwänderin die entsprechenden Klauseln vielleicht herausfiltern auf die man dann in einem konkreten Mandat besonderen Wert legt.

00:05:49: Auch das klappt sehr gut!

00:05:51: Die rechtliche Prüfungen wiederum klappt mal besser und mal schlechter.

00:05:55: aber auch da sehe ich wie ich eingangs meinte eine ganz starke Verschiebung.

00:05:59: wir hatten letztes Jahr oder vor zwei Jahren gab es dieses Wort Halluzination und was ständig viel, ist ja mittlerweile eigentlich fast gar kein Thema mehr.

00:06:07: Und auch die Frage auf welche Daten habe ich Zugriff bei meiner Rechtsprüfung, auch da neben mir einen enormen Wandel am Markt war so dass diese Ergebnisse da eigentlich immer besser werden?

00:06:19: Dann darf ich dann nochmal nachfragen also du denkst das Thema Halluznation, also dass es geringere Bedeutungen hat.

00:06:27: über die Jahre ist klar, dass es fast bei Null unten Für deine Arbeit, sage ich jetzt mal konkret?

00:06:34: Es ist hier immer ganz schwer so was zu quantifizieren und die Herausforderung ist glaube ich auch für den konkreten Anwendungsfall, die passende KI auch zu finden.

00:06:43: Weil es ist ja manchmal so diese Suche am Markt nach der Eier liegenden Wollmilchsaum.

00:06:47: Ich glaub mittlerweile hat sie herumgesprochen – so ist das nicht!

00:06:53: KI brauche ich für den ganz konkreten Use Case.

00:06:57: Und wenn ich nun eine Rechtsfrage stelle, an einer KI die Zugriff hat auf Daten in denen diese Rechtsfrage beantwortet wird dann ist glaube ich die Wahrscheinlichkeit für Halluzinationen schon sehr sehr gering.

00:07:10: oder ich werde sie dann eben als Mensch da noch ganz gute Ausbilder müssen?

00:07:14: Weil diese menschliche Prüfung die brauchen wir ja doch

00:07:16: immer.

00:07:18: Die Frage ist ja wenn man das mal ein bisschen weiter denkt was ... macht künftig die Maschine, was macht die KI und was bleibt beim Menschen?

00:07:26: Hatte es ja schon gesagt.

00:07:27: Die Prüfung hinten dran zu sagen ist das Ergebnis der KI denn eigentlich?

00:07:33: passt das?

00:07:33: Ist das richtig?

00:07:34: Klar, die bleibt bei Menschen!

00:07:35: Aber wie viel Prozent des Arbeitsprozesses denkst du kann die KI in ein oder zwei Jahren schon machen... Und was ist sozusagen die Kernkompetenz?

00:07:45: für immer und ewig kann man dieser Welt nicht sagen aber auf absehbare Zeit bei Menschen bleibt.

00:07:51: Also die Frage nach dem Prozentsatz ist ja ganz spannend, weil in zwei Jahren werden wir technisch soweit sein dass wir nicht mehr das anbieten was wir heute anbiet und gestern angeboten haben.

00:08:00: Also sprich in zwei Jahre wird der Anteil dessen was wir gestern geboten hatten mit Sicherheit der auch durch KI ersetzt wird mit Sicherheit sehr groß seien.

00:08:10: aber wir werden in zwei jahren eben noch andere Sachen an bieten.

00:08:13: und was ich primär feststelle ist dass die dass die KI den juristischen Werkzeugkasten erst mal massiv erweitert, ohne dass diese juristische Kannkompetenz substituiert wird.

00:08:26: Also das was wir, worunter wir das Urteilsvermögen fassen, das Sachverhaltsverständnis die Fähigkeit wichtigem von unwichtigem zu unterscheiden Das kann die Maschine nur ganz ganz schwer uns abnehmen.

00:08:41: also ich denke da ist die Grenze dort verläuft wo Wertungen und Risikoappetit wo Verhandlungstaktiken entscheidend sind.

00:08:51: Und am Ende dürfen wir auch nicht vergessen, der Mensch ist ein soziales Wesen.

00:08:55: Im Umgang untereinander, da menschelt es auch sehr.

00:08:57: Geschäftsbeziehungen basieren ja dann doch sehr stark auf Vertrauen und gar nicht mal unbedingt auf den perfekt geschliffenen juristischen Klauseln

00:09:08: Wenn wir uns mal die ganzen Anwendungen, die du vorhin genannt hast anschauen und mal so die betriebswirtschaftliche Brille drauf tun.

00:09:14: Also es gibt viele Studien, die zeigen Produktivitätserhöhung durch den Einsatz von generativer KI.

00:09:21: wie ist das?

00:09:22: Wie ist es bei euch?

00:09:23: geht's auch darum dass die Dinge einfach schneller werden?

00:09:27: oder haste auch Qualitätsvorteile für den Mandanten vielleicht durch die KI was besseres rauskommt als ohne die KI herausgekommen wäre?

00:09:36: Total, ich glaube wir müssen zwischen zwei Dingen unterscheiden.

00:09:39: Das eine sind Effizienzgewinne.

00:09:41: Natürlich werden mir bei vielen Sachen einfach schneller.

00:09:45: Die Dinge finde ich persönlich gar nicht so wahnsinnig spannend weil jede IT-Neuerung führt irgendwo dazu dass wir auch schneller werden.

00:09:53: Bei KI wird die Geschwindigkeit eben nochmal höher.

00:09:56: aber trotzdem finde ich persönliche sich besonders faszinierend.

00:10:02: Was ich eher spannend finde, sind die Aufgaben bei denen wir KI einsetzen können und deswegen Arbeitsergebnisse dem Mandanten verkaufen können.

00:10:11: Die wir ohne KI gar nicht hätten verkaufen Können wie zum Beispiel die Prüfung von sehr vielen Verträgen Und dann filtere ich dort eben raus Wie hat der Mandant in der Vergangenheit vielleicht gewisse Klauseln verhandelt?

00:10:26: Lohnt es sich diesen Punkt zu machen oder wurde ich ohnehin in nur neunzehnte Prozent der Fälle zurückgetränkt also Verhandlungstaktiken aus den Vertragsverhandlungen der letzten zehn Jahre zu ziehen.

00:10:38: Das ist ein sehr spannender Fall, der eigentlich nur mit sehr viel menschlichem Aufwand möglich wäre.

00:10:44: aber die KI kann dazu Hilfe kommen und das finde ich momentan eine sehr spannende Zeit sich zu überlegen welche Use Cases in meinem sehr konkreten Rechtsgebiet bei meinen sehr konkreten Mandanten könnte ich jetzt mit KI abbilden, die ich vorher gar nicht abbildet konnte.

00:10:59: Ich glaube, der wird so für die Mandanten sehr viel interessanter als dass sie jetzt nur ein bisschen weniger bezahlen.

00:11:07: Für wenige angefallene Billable Ours, die ich bei der Prüfung ABC gebraucht hatte

00:11:14: Diese Billable hours sind ja ein heißes Thema in eurem Markt.

00:11:19: Also die Abrechnung nach Zeit und wir merken im Moment, dass viele Branchen, in denen bisher nach Zeit abgerechnet wurde eigentlich dieses Zeitmodell nicht mehr trägt weil wenn man mit KI doppelt oder dreimal oder fünfmal so schnell wird dann macht es irgendwie keinen Sinn mehr nach zeit abzurechnen.

00:11:36: wie Blickst du darauf, hat sie sich überholt oder ist sie so tief verwurzelt in der Kultur eurer Branche, dass sie nicht totzukriegen ist?

00:11:47: Obwohl Sie eigentlich durch eine wertbasierte Abrechnung abgelöst werden müsste wenn man rein logisch drauf guckt.

00:11:55: Also die Billible Hour ist ja erst mal nichts was es schon immer gab.

00:11:59: Kanzleien hatten ja früher und viele Kanzlei tun uns immer noch heute pauschal abgerechnet oder mit Festpreisen.

00:12:06: Wir haben ja auch das RVG in Deutschland, was so eine Abrechnung wie ein Grundsatz auch vorsieht.

00:12:11: Die Bille-Blauer kam dann ins Spiel und da ist sie immer noch relevant.

00:12:15: oder wird es auch künftig relevant sein wenn ich Zeit mir kaufe.

00:12:20: als Mandant zahle ich dafür eben Geld wie bei einer Verhandlung, bei der dann die Anwältin am Tisch sitzt.

00:12:27: Da nutze ich die Zeit der Anwälte und zahles für die Zeit viele, viele Arbeitsergebnisse.

00:12:37: Da steht selbe gestern nämlich das Arbeitsergebtes im Vordergrund aber nicht so sehr die Zeit, die dafür aufgewendet worden ist.

00:12:44: also wenn der Mandant sagt ich hätte gerne diesen konkreten Vertrag geprüft was kostet das und den Betrag bezahle ich dann auch?

00:12:53: Dann habe ich ein ganz konkretes Arbeitsergebenis.

00:12:55: da ist es heute aber ehrlicherweise auch schon nicht selten so dass wir dafür auch Festpreise vereinbaren aus Transparenzgründen und künftig hat es noch den Vorteil, dass damit die Effizienzlast eigentlich auf Seite der Kanzlei liegt.

00:13:11: Also die Kanzrei hat gewissermaßen die Aufgabe möglichst effizient zu arbeiten um dann auch diesen Festpreis gut zu erreichen.

00:13:20: Ich hatte neulich mit einer großen Unternehmensberatung einiges zu tun und die hatten mir also erzählt, dass sie immer häufiger in so Preisverhandlungen mit den Kunden reinkommen.

00:13:29: So nach dem Motto Ein Projekt zu diesem und jedem Thema soll durchgeführt werden und dann ist auch diese Frage mit dem Mantag der berühmten bei den Beratungsgesellschaften oder auch Festpreise für bestimmte Dinge Und dass die Kunden an der Stelle immer wieder sagen, so viel könnt ihr mir doch nicht berechnen.

00:13:49: Ihr habt auch jetzt Germinal, GPD und Claude.

00:13:52: Das heißt da könnt ihr doch gerade mal mit fünfzig Prozent des jetzigen Preises ins Rennen gehen.

00:13:59: Das hören wir auch immer wieder.

00:14:01: gleichzeitig sehen wir aber auch das ehrliche Anforderungen steigen.

00:14:06: Also man möchte dann eben doch eine noch tiefergehende Prüfung möchte, auch dass diese zwanzig Dokumente auch noch geprüft werden.

00:14:12: Man möchte bitte morgen das Ergebnis

00:14:14: etc.,

00:14:15: also ich würde momentan eher sagen, dass die Anforderungen steigen aber nicht so sehr der Preisdruck sich insofern erhöht außer natürlich bei ganz klassischen Komotizieraufgaben da mag es schon so sein ein möglichst günstiges Arbeitsergebnis verlangt wird und wir gar nicht über mehr Qualität durch KI sprechen.

00:14:40: Das mag schon sein, insgesamt sehen wir glaube ich keiner weiß exakt wie es morgen sein wird, keiner weiß exact wie die Mandanten es morgen gerne hätten.

00:14:49: aber ich glaube Flexibilität ist auch da das Wort der Stunde.

00:14:54: Wir müssen einfach bereit sein verschiedenste Abrechnungsmodelle anbieten zu können Und es ist ja heute auch schon so.

00:15:01: Es gibt Mandanten, die schwören auf den Billable Hour und die Schwören auf dem Festpreis.

00:15:10: Wir bieten alles an und ich glaube wir werden auch künftig in so weit flexibel sein müssen.

00:15:17: Stichwort Mandanten ist glaube ich ein gutes weil sie nutzen ja zum Teil die gleichen KI-Tools wie ihr auch und man hört relativ viel davon dass im Moment viele Unternehmen sagen okay wenn Vorher war das nicht möglich, da mussten wir Dienstleistungen outsourcen an Anwälter und Medienagenturen wie noch immer.

00:15:35: Und das können wir jetzt wieder reinholen weil die KI das für uns erledigt vielleicht nicht hundert Prozent aber aber ninety-fünf Prozent.

00:15:42: also gibt es so eine Art Insourcing Welle dass ihr das Gefühl habt die Mandanten fangen jetzt an zu sagen okay wenn das nicht Ich mache es selber, weil ich diese Tools jetzt plötzlich auch habe und die KI mir auf einmal Kräfte verleiht, die ich vorher nicht hatte.

00:15:59: Und ihr kriegt da nur noch den Rest um zu sagen und jetzt prüft mal ob's auch korrekt ist.

00:16:03: Also das ist ja so eine abivalente Geschichte, die im Moment glaube ich in vielen Stellen passiert.

00:16:07: Merk dir das in der täglichen Arbeit?

00:16:08: Ist das ein Thema für euch ein großes?

00:16:11: Das merken wir total und es ist hier auch grundsätzlich gar nicht mal so schlecht, wenn wir sozusagen dieses Commodity-Geschäft gar nicht mehr so extrem betreiben müssen.

00:16:21: Weil wir ja zum anderen sehen... Es gibt immer mehr Regulierung, es gibt immer weniger Absolventen und die Arbeit nimmt insgesamt zu.

00:16:29: D.h.,

00:16:29: dass ein Teil dessen zu den Mandanten zurückfließt, ist überhaupt gar nicht schlecht das ganze Gegenteil eigentlich zu begrüßen.

00:16:39: diesen witzigen Ausläufer gehabt, dass wir dann mit Churchivity getraftete Verträge bekommen hatten.

00:16:46: Bitte sie doch mal eben zu prüfen und dann war der Aufwand diesen Churchivity-Vertrag zu prügen deutlich höher als wenn wir es bei Hand neu gemacht hätten.

00:16:55: Mittlerweile nicht mehr so weil die Qualität ja da sehr zugenommen hat und ich glaube mittelfristig werden wir alle akzeptieren müssen das Je besser die KI wird, desto mehr wird auch in Haus gemacht.

00:17:08: Und gerade bei den taglastigen Unternehmen – ich sehe das bei meinen persönlichen Mandanten und ich berate ja sehr viele Tech-Unternehmen – die nutzen natürlich die komplette KI Bandbreite hoch und runter aber natürlich gibt es immer noch genug wo dann der menschliche Sachverstand gebraucht wird.

00:17:24: Später ist es dann wenn die Qualität im Vordergrund steht, wenn die Risikobewertung im vordergrund.

00:17:32: Dann kommt natürlich der Anwalt wieder ins Spiel.

00:17:35: Ich hatte gerade neulich mit dem Mandanten geteilter Bildschirm.

00:17:39: Der Mandant hat das Dokument offen, wir sprechen über die Klauseln und er lässt sich quasi per KI entwerfen und ich durfte sie quasi während des Telefonats alle schön freigeben.

00:17:49: Es geht natürlich deutlich schneller... Bei mir hat es dann gezeigt, dass meine Tätigkeit sich so ein bisschen wandelt.

00:17:55: Von dem der jetzt die Klauseln entwirft hin zu dem, den die Kauseln noch viel mehr als vorher wirtschaftlich einordnet und eigentlich auf einer anderen Ebene plötzlich auch mit dem Mandanten spricht nicht nur auf der sozusagen eher rechtliche Prägen sondern man wird zum Unternehmensberater schwerpunktrecht.

00:18:17: Du hast das Wort Wandel der Arbeitswelt eben in den Mund genommen.

00:18:22: So eine These könnte ja sein, dass KI heute vorwiegend so die Arbeit von Juniors ersetzt und die von Seniors unterstützt.

00:18:31: Wie wird dann die Arbeitswelt der Juristen sich verändern?

00:18:34: Es gibt ja viele Studien zum Thema Einsteigerjobs, die so ein Stück weit vernichtet werden.

00:18:41: Ist das im Kanzlein, im juristischen Bereich auch so?

00:18:45: Also die Tätigkeit, die von Juniors teilweise durchgeführt wird, die wird sicherlich auch künftig durch KI durchgeführt werden.

00:18:54: Das ist mit Sicherheit so das der Anteil bei den Juniors höher ist als bei den Seniors.

00:18:57: aber gerade deswegen wird es ja wichtig dass wir den juniors solche KI-Kompetenzen beibringen, dass es ihnen auch viel einfacher fällt KI einzusetzen.

00:19:07: Aber es wird auch wichtiger, dass wir sie näher ans Mandat dran bringen.

00:19:10: Dass Sie mehr strategisch und mit dem Gesamtbild auf den Mandat beraten und nicht nur isoliert bei insolierten Rechtsthemen.

00:19:19: Das ist ganz wichtig und hat dann natürlich Auswirkungen auf die Ausbildung – nicht nur bei uns im Haus sondern eben auch bei den Studierenden an den Universitäten.

00:19:29: Ja, aber genau dort spielt KI doch eigentlich so gut wie keine Rolle.

00:19:34: Also das Jura-Studium ist doch weitgehend KI frei.

00:19:38: und ich gab es auch eine Umfrage.

00:19:39: da wurden die Studierenden gefragt, wie gut sie sich auf die Arbeitswelt vorbereitet fühlen und sagten ja Fachwissen haben wir aber bei Technikwissen, KI Wissen war der Balken ganz klein.

00:19:49: also in anderen Worten Wir sind darauf nicht vorbereitet.

00:19:52: Was wäre denn dein Rat an junge angehende Juristinnen?

00:19:58: Was sollten Sie sozusagen an KI, wenn das Studium das nicht bringt?

00:20:02: Sie selbst beibringen um einigermaßen vorbereitete reinzugehen und nicht zu sagen wir sind eine gute Juristin.

00:20:08: Aber wir haben von KI null Ahnung, das wird wahrscheinlich dann schwierig.

00:20:12: Genau also ich sehe an den Universitäten schon auch dass da mehr getan wird jetzt und noch mehr diskutiert wird.

00:20:17: was können wir künftig anbieten?

00:20:19: Das wird natürlich noch ein paar Jahre dauern bis sich da gute, sag ich mal leereinhalten etabliert haben und bis dann diese Absolventen wieder an den Unternehmen.

00:20:30: Und bei der Justiz, wo die ganze Leine angekommen dauert es natürlich nochmal länger.

00:20:34: also ich kann glaube ich nur eben raten der jetzt im Jurastudium absolviert sich in diesen Text Kills ja ganz konkret eben KI.

00:20:46: wie prompte ich?

00:20:47: Wie kann ich ein Use Case bauen?

00:20:48: Wie kan ich erkennen welches Tool wofür am besten geeignet ist?

00:20:51: Wie kann ich abstrahieren zwischen Aufgabe und technischer Umsetzung?

00:20:55: Aber auch andere Skills, wie zum Beispiel Kommunikationsskills im Allgemeinen.

00:21:00: Wie kann Ich gut verhandeln?

00:21:02: Wie kann nicht Konflikte schlichten zwischen zwei Parteien?

00:21:05: Wie Kann ich vielleicht erkennen was der Andere eigentlich überhaupt will wenn er ABC sagt also dieses Kills werden jetzt noch wichtiger als sie früher ohnehin schon waren?

00:21:16: Also ich kann wirklich nur wärmstens empfehlen Hier zu schauen, wo liegen da meine Stärken?

00:21:21: Wo kann ich mich weiter bilden über die reine juristische Kompetenz hinaus.

00:21:27: Denn die bleibt natürlich nach wie vor elementar.

00:21:31: Ist es in dem Bereich der Rechtsanwälte schon soweit, dass sagen wir mal jetzt sechsundzwanzig deutlich weniger Einsteigerjobs ausgeschrieben werden als fünfundzwantig?

00:21:41: sind wir das schon oder kommen wir erst hin?

00:21:45: Ob wir da jemals hinkommen weiß ich gar nicht weil der Neu-Einstellungen hängt ja von vielerlei Faktoren ab und nicht nur vor dem Thema KI.

00:21:56: Ich hatte ihr vorhin schon mal kurz angedeutet, wir nehmen ja eigentlich eher wahr dass die die Last in der Rechtsberatung eigentlich zunimmt wegen mehr Regulierung generell mehr Aufgaben, mehr wirtschaftlichen Verflechtungen komplexere wirtschaftliche Zusammenhänge höhere Internationalisierung aber auch weniger Absolventen.

00:22:13: also selbst in unseren Sachen sag ich mir etwas mit neu modischem Rechtsgebiet hier Tech und AI etc.

00:22:20: Auch da gibt es wenig, die sich bei uns auf diese Stellen bewerben einfach nur weil es wenig Nachwuchs gibt.

00:22:26: Aber offene Stellen gibt's in diesem Bereich momentan insgesamt schon noch genügend.

00:22:31: Gucken wir mal auf das Thema Legal Tech und Investment.

00:22:38: Wir erleben ja zurzeit eine nie zuvor gesehene, glaube ich Welle an an Investition, Venture Capital das in Legal Tech fließt.

00:22:47: HW wird gerade mit elf Milliarden bewertet bei der jüngsten Finanzierung Ligora glaube ich bei fünf mal fünf Milliarden.

00:22:56: auch in Deutschland wird sehr viel Geld in legal tech Unternehmen gepumpt.

00:23:01: mittlerweile wie siehst du diesen Markt?

00:23:04: Ist es etwas was gerechtfertigt ist?

00:23:08: was sehr schnell ein Payoff, weil das muss ja auch zurückverdient werden.

00:23:11: So eine riesige Bewertung von elf Milliarden oder so die muss jetzt zurück verdient werden.

00:23:15: Das heißt wie glaubst du denn wird sich dieser Venture Capital-Markt für Legal Tech sortieren in der nächsten Zeit?

00:23:22: Also zum eines Jahr festzuhalten den Legal Tech Markt gibt es hier schon länger.

00:23:26: Jetzt dank generativer KI wurde natürlich erstmal richtig interessant für die Investoren.

00:23:32: und wenn's einen neuen Markt gibt, der für Investoren interessant ist dann gibts auch ne gewisse Nachfrage, die wiederum zu hohen Bewertungen führt.

00:23:38: Insofern erst mal, sag ich mal wiederholt sich auch ein Stück weit die Geschichte wie bei anderen neuen Technologien.

00:23:45: Spannend wird es dann wenn tatsächlich der Druck steigt auf die Unternehmen dass sie jetzt auch Geld verdienen müssen und damit glaube ich schon so eine gewisse Entscheidung geben.

00:23:56: wer ist eben nur Rapper von irgendwelchen starken Modellen oder wer kann darüber hinaus noch einen Mehrwert liefern?

00:24:05: Und gerade dieses Thema Mehrwert liefern.

00:24:09: Da konkurrieren ja momentan viele Plattformen, indem sie versuchen entweder durch bestimmte Zielgruppen oder durch bestimmten Features sich herauszuheben.

00:24:20: aber insgesamt sehe ich glaube drei Punkte.

00:24:22: der erste ist die Integration in die Arbeitsabläufe der konkreten Zielgruppe was gar nicht unbedingt Anwälte sein müssen.

00:24:32: es können auch Unternehmensjurysten sein Justiz etc.

00:24:36: und auch da nochmal unterteilt in unterschiedlichste Rechtsgebiete.

00:24:38: Also das Tool, was DD kann wird von einem IT-Ler eher nicht verwendet.

00:24:43: So, das Punkt eins.

00:24:44: der zweite Punkt sind aber auch die Daten.

00:24:47: Wer hat eben Zugriff auf welche Daten?

00:24:49: Weil nur mit dem Internet trainierte Modelle, die helfen mir bei juristischen Aufgabestellungen eben nicht weiter Und dazu zählen offen gestanden auch irgendwelche juristische Blockbeiträge.

00:24:58: Wir brauchen hier schon qualitativ hochwertige Daten.

00:25:01: Der dritte Punkt ist mit Sicherheit, Sicherheit einige Anbieter am Markt, die auf Sicherheit keinen besonderen Wert legen.

00:25:13: Das mag dann im Einzelfall auch in Ordnung sein aber ich glaube spätestens für viele große Unternehmen, für die Justiz, aber auch für die großen Kanzleien ist Sicherheit nicht verhandelbar.

00:25:22: und bei diesen drei Punkten unterscheiden sich schon viele der Tools dieser Markt momentan gibt und also persönlich erwarte ich da schon dass wir innerhalb der nächsten ein zwei Jahre eine gewisse Unterscheidung sehen werden, wer schafft es dann noch sich zu positionieren und wer wird den Markt vielleicht auch wieder verlassen.

00:25:41: Also auch insoweit kein ungewöhnliches Verhalten.

00:25:46: Eine ganz spannende aktuelle Entwicklung oder ja so aktuell ist es auch nicht mehr vielleicht schon jahr alt, das Thema der KI-Agenten.

00:25:55: Hast du damit oder habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht?

00:25:58: Und was ist eure Einschätzung?

00:26:00: wie wird das eure Arbeit als Anwälte zukünftig verändern?

00:26:05: Also wir bei CMS konkret haben hier eine eigene Abteilung mit AI Engineers und wir versuchen ja, diese Entwicklungen sind ja ehrlicherweise jede Woche auch in der neue Trends die man da verfolgen muss um keinen zu verpassen.

00:26:20: Auch mitzugehen!

00:26:22: Und die Agenten sind äußerst spannend auch wenn dann natürlich Sicherheit etc.

00:26:26: auch noch mal eine ganz ganz große Herausforderung ist.

00:26:30: Da wird es noch mal größer als bei der klassischen generativen KI.

00:26:34: Total, da wird es nochmal größer und teilweise auch relativ komplex weil ich gar nicht so genau vorhersehen kann was am Hintergrund passiert.

00:26:41: also da die entsprechenden Guardrails zu setzen das ist schon eine relativ wichtige noch gar nicht mehr so einfache Nummer.

00:26:48: wir sehen aber gleichzeitig auch dass die Kunst schon darin liegt dass für sehr konkrete Use Cases Fasse den Vertrag zusammen, ist kein KI-UseCase.

00:27:00: Dass ich für sehr konkrete rechtliche Use Cases Lösungen bauen kann, die werde ich nicht häufig brauchen aber Für den konkreten Fall sind sie wahnsinnig viel wert.

00:27:11: und diese selbstgeschnitzten KI Anwendungen aus wenig Code Viel Know-how, ein bisschen Skills, Playbooks wie immer plus mächtige KI Modelle und Daten.

00:27:27: Das ist eine sehr, sehr interessante Kombination die man ja vor fünf Jahren ehrlicherweise mal gar nicht so hatte.

00:27:32: Mit diesen Möglichkeiten erwarte ich da schon sehr viel Spaß künftig.

00:27:37: Im Moment sehen wir ja vor allen Dingen den USA auch ein bisschen in Großbritannien das plötzlich neue AI Native Kanzleien also Kanzleien, die quasi gebaut wurden rund um die KI, wo die dann nur noch ganz wenige Partner haben und die gesamte Standardarbeit wird dann auf die KI übertragen.

00:27:55: Und das sieht man ist in Deutschland noch nicht erlaubt.

00:27:57: Die Regulierung ist noch nicht soweit.

00:28:00: Ist es etwas was du auch in Deutschland erwartest mit einer gewissen Verzögerung?

00:28:04: Dass plötzlich neue Player in den Markt treten und sagen okay wir haben hier eine handvoll sehr erfahrene Anwältin und Anwälte.

00:28:13: Alles dahinter macht die KI und sie kommen plötzlich mit Kampfpreisen daher, die eine klassische Kanzlei selbst wenn sie KI einsetzt aber ganz andere Strukturen hat niemals erreichen kann.

00:28:23: Ist das ein Szenarium auf das ihr euch vorbereitet oder sagt ja dass wir nie kommen weil Deutschland die Regulierung das gar nicht zulässt?

00:28:30: Oder in Amerika sieht man es also es kommt von der Seite Aber ist das für euch ein Thema auf das er euch vorbereitet?

00:28:39: Ich glaube, dass der ganze Kanzleimarkt sich darauf vorbereitet und ich glaube auch noch nicht mal das die Regulierung so sehr dagegen steht.

00:28:46: Also natürlich kann momentan ein Investor nicht in eine Kanzlei investieren – das mag momentan noch ausgeschlossen sein aber was schon funktioniert ist, dass den Investor in einen Tech-Vehikel investiert, was wiederum den TechStack bereitstellt für die Kanzlerin und die Kenzleien arbeiten dann mit diesem TechStacks im Hintergrund.

00:29:07: Das ist eine relativ spannende Geschichte.

00:29:11: Da erwarte ich schon, dass wir das sehr kurzfristig am Markt sehen und es wird ehrlicherweise auch zu neuen Markteilen, die man führen, die einen gewissen Teil der rechtsberatenden Wertschöpfung übernehmen für die Kanzleien, die ihre eigene Strategie aber sorgfältig erarbeiten und diesen Markt auch eng begleiten.

00:29:34: Für dieses glaube ich nicht unbedingt eine schlechte Nachricht

00:29:38: Weil sie dann neue Wettbewerber bekommen, die ihnen zeigen wie es geht.

00:29:44: Also ich glaube dass man nicht so naiv sein sollte und denken sollte das diese Tech-Unternehmen keine Marktanteile weg nehmen.

00:29:52: Die werden mit Sicherheit Aufgaben erfüllen für die wir gestern Geld verlangen konnten oder die wir heute immer noch Geld verlagen können aber dieser Arbeit wird zwangsläufig wegbrechen.

00:30:02: Die Frage ist ja bei.

00:30:03: wie geht man als Kanzlei damit um?

00:30:06: hofft man nur, dass der Zug in einem vorüber fährt.

00:30:10: Oder passt man sich an indem man dem Mandanten plötzlich eben andere Dinge anbietet wie ich vorhin meine sie die man eben ohne KI nicht anbieten konnte und dafür aber halt einen sehr guten Text im Hintergrund braucht?

00:30:24: oder das wird es am Markt sicher auch geben sozusagen kleiner schrumpft und das was du gerade meintest, wenige Partner dafür einen sehr guten Text der Gemeindergrund.

00:30:35: Das mag es mit Sicherheit auch geben aber ich finde den Gedanken zu sagen wir die Kanzleien überarbeiten ihr Angebot was bisher rein menschliche Beratung war ein Stück weit auf weiterhin menschlicher Beratungen aber eben noch basierend auf dem sehr starken Tech-Fundament.

00:30:56: Das finde ich schon sehr, sehr spannend.

00:30:59: Ja und man kann es kaum glauben ne?

00:31:01: KI hat so richtig Fahrt aufgenommen in eurer Branche.

00:31:04: Am Anfang als ich mir das angeguckt habe, als KI kam war sozusagen der Tech-Anteil bei den Juristinnen und Juristen nahe Null und ist auf plötzlich ganz da oben geschossen.

00:31:15: Es ging dann doch rasend schnell weil man festgestellt hat Hoppler geht um Wörter!

00:31:18: Das ist sozusagen eure Domäne mit Wörtern umzugehen.

00:31:22: Und das kann die KI plötzlich mit einer Qualität, die uns viele Aufgaben da abgenommen hat.

00:31:30: Lieber Markus, vielen Dank für die Einblick in einen Markt, ja indem KI so richtig angekommen ist und wir freuen uns darauf dass du uns mal mitgenommen hast wohin es geht.

00:31:40: Peter und ich melden uns Anfang Mai wieder mit einem spannenden Thema zum Einsatz der künstlichen Intelligenz.

00:31:45: Vielen Dank und bis dahin!

Über diesen Podcast

Im Podcast "Künstliche Intelligenz" sprechen Peter Buxmann und Holger Schmidt mit Gästen über Einsatzfelder der künstlichen Intelligenz in Unternehmen und die Entwicklung neuer datengetriebener Geschäftsmodelle. Peter Buxmann und Holger Schmidt erforschen am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt die Potenziale der künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeit.

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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